Das in Kooperation mit der in Novosibirsk lebenden Witwe, Sophie Küppers-Lisickaja, von Erhard Frommhold 1967 im Verlag der Kunst Dresden herausgebrachte Buch «El Lissitzky. Maler. Architekt. Typograf» war eine editorische Sensation, machte es doch erstmals wieder mit dem Werk des vergessenen Avantgardisten bekannt, noch dazu in einer kongenialen Buchgestaltung. Sogleich ins Englische und Italienische übersetzt, erschien es 1968 auch im Westen. Der Vortrag zeigt am prominenten Beispiel des Textes «SSSR’s Architektur» die bis heute weltweit übernommenen Zensureingriffe, die wichtige Aspekte der frühen sowjetischen Architekturpolitik betreffen: den Bau des Lenin-Mausoleums.
Das Video der Veranstaltung kann hier kostenlos angesehen werden: youtube.com/live/T2J95qGyDSk